09 July 2014

Version 1.0 - Ausführlicher Testbericht

Meine Lieferung ist gestern endlich angekommen. Der junge DHL-Mitarbeiter hatte das große Glück mir an der Haustüre zu begegnen, was ihm das Schleppen der Pakete in den vierten Stock ersparte. Die Erleichterung war ihm anzusehen, was auch verständlich ist: Insgesamt waren es knapp über 15kg an Waren. 5kg Natron, 5kg Maltodextrin, jeweils 1kg Kaliumchlorid, Calciumcarbonat und Flohsamen, 2,5kg Proteinpulver und diverse Kleinigkeiten.

Damit ist die Liste leider immer noch nicht vollständig. Was noch fehlt ist zum Einen das Hafermehl - der online-Shop des Händlers war zwischenzeitlich offline und ist erst seit gestern Abend wieder erreichbar - und zum anderen sowohl die Multimineral- als auch die Cholintabletten.





06 July 2014

Vorbereitungen, Werkzeuge und Zubehör

UPDATE: Dies ist einer meiner älteren Posts. Die hier aufgezählten Werkzeuge haben inzwischen einige Zeit intensiver Benutzung standgehalten - oder eben nicht. Mittlerweile gibt es hier einen neuen Post zum Thema Werkzeuge, in dem ich meine aktuelle Ausstattung nochmal durchgehe und bewerte wie sich die einzelnen Geräte jeweils bewährt haben.  [--Ende vom Update --]



In den Foren der DIY-Community habe ich schon mehr als eine Geschichte gelesen von DIY-Enthusiasten die voller Begeisterung die Lieferung ihrer Zutaten öffneten, nur um dann zu merken dass sie weder ein ausreichend große Behälter hatten, noch eine Möglichkeit kleinere Mengen akkurat abzumessen.

Um Neulingen eine derartige Erfahrung eventuell zu ersparen habe ich nachfolgend eine Liste mit Utensilien erstellt über die Eure Küche verfügen sollte, falls ihr vorhabt euch als Pulverkoch zu versuchen.

05 July 2014

Die Frage Aller Fragen (Nährstoffguide Teil #1: Kalorien)

Wer sich ein Nahrungsmittel erstellen möchte das seinen gesamten Bedarf an Nährstoffen abdeckt, dem präsentiert sich eine ziemlich offensichtliche Frage: Was genau ist eigentlich mein Ernährungsbedarf?


Der Kalorienbedarf


Angefangen wird mit den Kalorien, weil's am einfachsten ist. So dachte ich zumindest. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt für einen Erwachsenen mindestens 2000 kilocalorien pro Tag. Klar, weiß ich doch, steht ja auf kleinen Tabelle auf der Rückseite von fast jedem Lebensmittel. DRI heißt dieser Wert, für Dietary Reference Intake.

Auf diy.soylent.me (den Link findet ihr auch in der Sidebar) finden begeisterte Soylent-Bastler alles was nötig ist um sich ihre eigene Version anzurühren. Unter den praktischen Werkzeugen auf dieser Seite findet sich auch, Freude oh Freude, ein Nährwertrechner. Schnell Daten wie Größe, Geschlecht und Gewicht eintippen, und schon spuckt er mir aus das mein täglicher Verbrauch bei 2600 kcal liegen sollte.

01 July 2014

Die Quantifizierte Diät

Soylent ist zum Schlagwort in den Amerikanischen Medien und in weiten Teilen des Internets geworden. Es ist ein Nahrungsersatzmittel - Im Unterschied zu Nahrungsergänzungsmitteln wie Multivitaminen, Proteinpudern oder sogenannten "meal-replacements" die darauf abzielen einzelne Mahlzeiten zu ersetzen, ist das erklärte Ziel von Soylent so vollständig zu sein, dass man theoretisch sämtliche anderen Lebensmittel aus seinem Menü streichen kann. 
Hmmmm... Mitagessen.


Bei dem Wort "Nahrungsersatz" stellen sich vielen Leuten bereits die Nackenhaare auf: Essen ist wundervoll, die Vorstellung darauf zu verzichten für die meisten Menschen ein Graus. Ganz anders sieht das Rob Rhinehart, dessen blog-post How I Stopped Eating Food die Idee popularisierte.


Rob's Geschichte ist schnell erzählt, und es ist eine Geschichte in der ich mich sofort wiedererkannte als ich sie zum ersten mal las. Eines brotloser Programmierer, der sich von typischer Studentenkost ernährt: Eier zum Frühstück, Kantinenfutter zum Mittagessen, und Nudeln mit Tomatensoße am Abend. Nach eigenen Angaben gingen zwei Stunden am Tag und 450$ im Monat für seine Ernährung drauf, und was dabei herauskam war weder besonders Schmackhaft noch gesund. Also startete Rob ein experiment: Die Geburtsstunde von Soylent.